Unter diesem Motto versammelte sich in der ersten Schulwoche unsere Schulgemeinschaft im Festsaal, um das neue Schuljahr mit einer spirituellen Feier einzuläuten und die Brücke vom alten ins neue Schuljahr zu schlagen. Auch wenn unsere 7. Klassen heute nicht persönlich anwesend sein konnten, waren sie in unseren Gedanken dabei – von der 1. bis zur 8. Klasse feierten wir als eine gesamte Schulgemeinschaft.
Nach einem stillen Ferienrückblick in Gedanken stand der lebendige Austausch im Mittelpunkt. Begleitet von Musik haben wir besprochen, wie wir Frieden und Freundschaftlichkeit ganz konkret im Schulalltag leben können: indem wir anderen Platz lassen, Rücksicht nehmen und jedem einzelnen Menschen mit Respekt begegnen. Dies bildet das Fundament für ein gelingendes Miteinander in den Klassen und der gesamten Schule.

Ein besonderer Moment der Feier waren die Bitten für das kommende Jahr, die stellvertretend von einer Erstklässlerin, zwei Schülerinnen der Mittelstufe und einem Achtklässler vorgetragen wurden.
Passend dazu wurde auch ein Schulprojekt ins Leben gerufen: die „Wand der Wünsche und Dankbarkeit“, die uns durch die nächste Woche begleiten wird.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Familien ein gutes, friedliches und erfolgreiches neues Schuljahr!
Erfreulicherweise hat sich kurz vor Schulschluss ein tapferes und motiviertes Team zusammengefunden, um noch Kräfte für ein 10-tägiges Handyexperiment „light“ zu opfern. Die Teilnehmer kamen aus der 5b, 6b, 7a und 7b und einige Lehrerinnen waren dabei.
„Light“ bedeutet, dass die Teilnehmer:innen nicht komplett auf das Handy verzichten mussten, sondern ein bewusster und vernünftiger Umgang mit dem Handy erzielt werden sollte. Deswegen sollte in diesen zehn Tagen das Handy nur für das Schreiben von dringenden Nachrichten über WhatsApp oder für den schulischen Raum, wie z. B. für Webuntis oder Teams, benutzt werden, nicht aber für Social Mediaswie Snapchat, TikTok, Instagram, usw.
Von 29 befragten Teilnehmer:innen konnten 17 ihre Bildschirmzeit um mindestens 50% verringern, 8 sogar um mindestens 75%. Hervorgehoben soll werden, dass eine Person laut eigenen Angaben sogar fast zur Gänze die Bildschirmzeit am Handy reduzieren konnte, eine weitere Person weitete den Verzicht auch auf andere Geräte wie Laptop usw. erfolgreich aus.
Langeweile war ein häufig genannter Grund, warum es für einen Teil der Personen zumindest zwischendurch mal schwierig wurde, durchzuhalten. Die durch den Verzicht gewonnene Zeit wurde sehr häufig mit Lesen, mit der Familie und den Freunden verbracht.

Das Ensemble des Theaterstücks „Der Lügner“, die Musiker*innen und Techniker*innen fuhren am Dienstag, dem 30.6., zur Generalprobe des Theatersommers Haag, wo dieses Jahr „Der Geizige“ von Moliere gespielt wird.
24 Schüler*innen aus unserer Oberstufe sowie Christine Osabal-Peyrer-Heimstätt, Erich Waltner und Reinhard Krames konnten sich von einer fulminanten Aufführung überzeugen, die zeitweise auch von einem Gewitter begleitet wurde. Vor den Augen von Leander Haußmann, der heuer wieder Regie führte, brillierten Gerti Drassl in der Hauptrolle des geizigen Harpagnon, Intendant Christian Dolezal und Mitglieder des Landestheaters St. Pölten.
„Da wir im Herbst mit ‚Dracula‘ zum zweiten Mal ein Stück spielen, das wir aus Haag bekommen haben, sind wir vom Geschäftsführer des Theatersommers Haag zu dieser Probe eingeladen worden. Ich möchte mich dafür wirklich sehr herzlich bedanken. Es war für uns alle eine großartige Gelegenheit, Sommertheater auf höchstem Niveau mit großartiger Unterhaltung zu erleben,“ fasste Reinhard Krames den Kulturausflug zusammen.

Die 7A machte sich mit ihrem Klassenvorstand Reinhard Krames am Donnerstag, dem 25. Juni, auf den Weg nach Wien, um sich über Möglichkeiten nach der Matura zu informieren. Zunächst rettete man sich vor der Hitze in die klimatisierten Hallen der Hochschule Campus Wien, wo im Rahmen einer Führung und eines Vortrags das Studienangebot dieser Institution vorgestellt wurde. Nach der Mittagspause ging es in den altehrwürdigen Hallen der Universität Wien weiter. Die Schüler*innen erfuhren manches über die Geschichte des Hauses sowie über die Möglichkeiten der Ausbildung an der Alma Mater Rudolphina. Trotz der hohen Temperaturen bot die Exkursion eine gute Gelegenheit der Basisinformation, was Studiengänge in diesen beiden Bildungseinrichtungen betrifft. Und manche kamen darauf, dass es gar nicht mehr so lange dauert, bis man sich wieder einmal entscheiden muss, in welche (Hoch-)Schule man geht.



Die vierten Klassen erlebten eine tolle English project week, die sie mit sechs „native speakers“ aus England, Schottland, Canada, Südafrika, Australien und den USA verbrachten. In den Workshops Sports, Drama, Music, Photography, Culture und Make the world a better place wurde gesungen, gespielt, gesportelt, kreativ gearbeitet, gelacht … und vor allem die ganze Zeit Englisch gesprochen!
Am Freitag den 22.5. gab es dann eine Präsentation, die sich sehen lassen konnte; und sie zeigte, wieviel Talent, Freude und Begeisterung in den jungen Menschen steckt – und wie toll viele von ihnen schon Englisch sprechen. You were fantastic!

Feedback von Demir Sabovic (4c):
"The English week was honestly one of the coolest school experiences I ever had. At first, I didn’t know what to expect, but when the native speakers came, it became really interesting. It was so cool to hear real English and talk to people from different countries. We did fun activities, games and talked a lot in English, which made learning much more exciting. In my opinion, it was really crazy in a good way because I learned new things and had fun at the same time. I would definitely do it again."

Heuer führten uns die Waldjugendspiele wieder einmal nach Unterolberndorf im Kreuttal. Auch dieses Mal nahmen alle 2. Klassen teil. Prof. Michael Stoiser, Prof. Elisabeth Jauk, Prof. Petra Stangl und Prof. Katrin Sommer begleiteten ihre Klassen und leisteten moralischen Beistand.
Die Schülerinnen und Schüler durften ihr Wissen bei verschiedenen Stationen beweisen. Gleich zu Beginn lautete das Motto „Wie schmeckt der Wald?“. Es gab verschiedene Sorten von Marmeladen und Säften, die blind verkostet und natürlich auch erkannt wurden. Danach ging es um verschiedene Themen wie zum Beispiel „Wald und Holz“: Wie heißen die verschiedenen Werkzeuge, die Forstarbeiter im Wald verwenden? Zum Thema „Wie verhält man sich richtig im Wald?“ wurde heuer wurde eine Geschichte vorgelesen und nach jedem Absatz gab es eine Frage zu beantworten. Eine Frage lautete z.B.: „Darf man auf einen Hochstand im Wald hinaufklettern?“ Natürlich wurde auch die Artenkenntnis geprüft und die Schülerinnen und Schüler erkannten Esche, Bergahorn, Feldahorn, Spitzahorn, Blutbuche, Föhre, Rosskastanie, Walnuss und viele andere Bäume und Sträucher.
Bei einem Picknicktisch fanden die Schülerinnen und Schüler geschnitzte und schön bemalte Singvögel und mussten sie bestimmen. Wer kennt sie nicht: Amsel, Blaumeise, Kohlmeise, Sperling, Buntspecht, Zaunkönig, Eisvogel, Stieglitz oder Dompfaff? Beim Durchwandern des Parcours erklärte und erzählte uns die Försterin oder der Förster noch viele interessante Fakten über den Wald, das Eschensterben und die verschiedenen Arten von Borkenkäfern. Auch die Holzarten wurden heuer wieder gefragt. Die Schülerinnen und Schüler mussten kleine Brettchen richtig zusammenfinden und dann die Holzart erkennen. Mit etwas Hilfestellung war auch das kein Problem.

Die 2A-Klasse hat im Bezirk Mistelbach den 1. Platz erreicht. Diese Woche überreichte Bezirksförster Ing. Herbert Pickl den Siegerpokal. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert bei der Sache und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

