Die Urgeschichte ruft!
Am 5. November 2010 machten sich die 2.A und die 2.B des Gymnasiums Laa/Thaya mit ihren Geschichte-Lehrerinnen Dr.in Elisabeth GOTSCHIM und Maga. Maria ZINS auf den Weg ins Urgeschichte-Museum Asparn/Zaya. Am Tag davor waren die 2.C und die 2.D unter Begleitung von Mag.a Anita LEHNER und Dr.in Elisabeth GOTSCHIM (sie durfte sich den Spaß gleich zweimal gönnen) dieselben Wege gewandelt. Das Wetter war überhaupt nicht so, wie man es sich in den Stein- und Metallzeiten vorstellt: Keine Rede von Nieselregen, neblig, windig, kalt, grau, unfreundlich, sondern mild, sonnig, um die 18°C Wir konnten uns nicht so richtig in den wahrscheinlich wenig kuscheligen Alltag der Urzeit-Menschen hineinversetzen, aber das störte uns nicht unbedingt.
Das Freigelände in Asparn zeigte sich von seiner schönsten Seite: viel Sonnenlicht und Wärme, jede Menge rascheliges Laub, das z.T. schon weggerecht war, z.T. gerade von einem Mann auf einem Rasenmähertraktor aufgesaugt wurde, was unsere Führerin ziemlich aufregte, denn der Lärm war offenbar immer gerade dort, wo sie ihre erklärenden Worte sagen wollte.
Wir wussten natürlich schon ganz viel über die Urgeschichte, hatten wir uns doch den ganzen Herbst in Geschichte mit nichts anderem beschäftigt. Doch die eine oder andere Neuigkeit konnte auch uns gut Informierte überraschen.
Eins der Highlights war das Schießen mit Speer bzw. Speerschleuder auf ein „Mammut“! Nur wenige von uns haben das Ziel auch wirklich getroffen. Unsere Horde wäre also jämmerlich verhungert.
Nach einer überaus interessanten Führung von zwei Stunden durch Jahrtausende der Menschheits-Geschichte stärkten wir uns mit warmem und knusprigem Fladenbrot. 20 Minuten auf dem Abenteuerspielplatz gleich vor den Toren des Schlosses rundeten den überaus netten und abwechslungsreichen Vormittag ab.
Trotz der angenehmen Begleitumstände waren wir einstimmig der Meinung, dass wir lieber in die Jetztzeit zurückkehren und in keinem Fall mit den Menschen der Urgeschichte tauschen wollen - auch wenn noch zwei Unterrichtsstunden auf die meisten von uns warteten.
