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Ubuntu ist tot – es lebe Ubuntu


Ubuntu

Jetzt muss Ubuntu doch gehen – schade! Aber leider wurde meiner Bitte, die Ubuntu-Plakate nicht zu „verzieren“, nicht Folge geleistet. Also muss ich meine Ankündigung, Ubuntu zu beenden, wenn es wieder zu Kritzelaktionen kommt, in die Tat umsetzen.

Es geht einfach nicht an, dass ich mit viel Arbeitsaufwand etwas herstelle, wo dann jeder glaubt, etwas dazumalen zu müssen. Da ich aber sicher bin, dass es sich bei den „Künstlern“ um einen verschwindende Minderheit handelt (wenn nicht gar nur um eine einzige Person), dass also die Mehrheit unserer SchülerInnen meine Bitte sehr wohl respektiert haben, und da ich weiters glaube, dass Ubuntu einen wesentlichen Beitrag zur internen Kommunikation an unserer Schule geleistet hat (auch Ärgern über eine Zitrone gehört dazu, und der Mut, dieselbe stillschweigend einzustecken bzw. sich zu verteidigen), habe ich Kontakt zur Schülervertretung aufgenommen und Julia Mayer und ich sind übereingekommen, Ubuntu in einer neuen Form und „kritzelsicher“ wieder auferstehen zu lassen. Wir werden uns noch in diesem Schuljahr zusammensetzen und uns überlegen, wie wir das am besten bewerkstelligen.

Ich möchte jedenfalls weiterhin für jeden Schüler, für jede Schülerin das Recht, Lob und auch Ärger über KollegInnen und Lehrkräfte formulieren zu können – und wenn der Mut fehlt, dann eben anonym. Weiters soll es ebenso jedem an unserer Schule möglich sein, das zu lesen und – und an der Realisierung dieses Gedankens wollen wir arbeiten – eventuell auch zu kommentieren.

Es muss nicht immer ein Ranking sein – wir können miteinander reden!