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4C GOING EUROPE - Brüssel wir kommen

 

Endlich – der 2. Dezember – der Tag des Abfluges nach Brüssel war gekommen. Um 6.45 traf sich ein Teil der 4C vor dem Gymnasium in Laa, stieg aufgeregt in den Bus, um den in Mistelbach wartenden Rest abzuholen. Zu diesem Zeitpunkt war noch alles in Ordnung. Erst beim Aussteigen aus dem Bus fiel einem  Schüler auf, dass er seinen Reisepass nicht mithatte. Trotz mehrmaligem Umdrehen seines Rucksackes war das Dokument nicht aufzufinden.
Prof. Ferchländer lief nun mit dem aufgelösten Burschen auf Irrwegen zum Passamt, um einen Notpass ausstellen zu lassen. Zum Glück hatte die Maschine 1 Stunde Verspätung und die Dame am Schalter war so nett, auf Verdacht hin einen Boarding-Pass auszustellen, sodass schlussendlich alle 28 erleichtert im Flugzeug saßen.
BRÜSSEL – Ein Höhepunkt der Reise waren sicherlich die langen Förderbänder auf dem Flughafengelände, die uns am nächsten Tag noch die Zeit vertreiben sollten. Doch dazu später.
Mit dem Bus wurden wir in ein Hotel nahe dem Zentrum von Brüssel gebracht und konnten an diesem Tag noch auf eigene Faust die EU-Hauptstadt erforschen. Das Metro-Ticket für Schüler um 14 Euro bekamen wir innerhalb von 1 Minute, da die gesamte „Horde“  wegen der draußen herrschenden Kälte das Ticket-Büro betrat. Sicherlich waren die 50 Personen, die vor uns dran gewesen wären, darüber nicht unglücklich, denn es kehrte schnell wieder Frieden ein und wir nahmen die Metro Richtung Heysel-Stadion, um dort das Atomium zu besichtigen. Eisiger Wind blies uns um die Ohren, die Rolltreppen im Wahrzeichen Brüssels hielten der regen Beanspruchung stand und die Erdbeeren mit heißer Schokolade waren ein Traum. Weiter ging`s über den  Großen Markt zum „Planete Chocolat“, wo wir mit einer Vorführung unterhalten und einer heißen Schokolade und Pralinen verwöhnt wurden.  Später gingen wir auf Nahrungssuche, fanden heiße Zuckerwaffeln, Schokolade und einen Brüsseler Christkindlmarkt.
Im Hotel verbrachten einige den Abend in der Bar (natürlich unter Aufsicht), während andere die Nerven der anderen Hotelgäste etwas strapazierten. 
Nach einem leckeren Frühstück wurden wir gemeinsam mit der rumänischen Klasse von einem Bus abgeholt und zum Maerlant-Gebäude gebracht, wo den Schülern die EU näher gebracht werden sollte. In kurzweiligen Stationen erklärten Barbara aus Kärnten und einige andere Betreuerinnen unseren Schülern den Aufbau, die Aufgaben und die Leistungen der EU. Höhepunkt war die Zusammenarbeit mit den rumänischen Schülern, die sehr gut funktionierte und sichtlich Spaß gemacht hatte.

Nach einem einstündigen Einkaufsbummel holte uns der Bus wieder im Hotel ab und brachte uns zum Flughafen. Dort verließ einige von uns der Mut. Die EU-Kommission hatte nur für 20 Personen Plätze auf der Brussels-Airlines Maschine um 19.30 bekommen und so sollten 8 von uns eine halbe Stunde später mit der AUA-Maschine folgen. Vorerst begeistert, da es in dieser Snacks geben sollte, gingen wir zum Gate, wo uns eine böse Überraschung erwartete. Wegen des schlechten Wetters hatte die Maschine in Wien nicht starten können und sollte später eintreffen .  Ein 16 Euro-Gutschein sollte uns über die Wartezeit hinwegtrösten, doch dieser Betrag ist in der Wartezone schnell ausgegeben. Immer wieder wurde der Start verschoben und von der Maschine, die uns nach Wien bringen sollte, war weit und breit nichts zu sehen. Vroni und Babsi verbrachten die Wartezeit mit Kartenspielen und waren der vierte „Mann“ für drei Passagiere aus Österreich. Die anderen hielten Kontakt mit Zuhause oder probierten die Förderbänder aus, um munter und bei Laune zu bleiben.
Das Flugzeug landete schließlich um 12.10, wurde entladen und um 12.30 begann das Boarding. Nur leider war ein Koffer zuviel  und ein Passagier zu wenig an Bord, weswegen der Koffer noch aus dem Flugzeugbauch geholt werden musste.

Gelandet waren wir schlussendlich um 2.30 und wurden von zwei netten Herren am beinahe ausgestorbenen Flughafen Schwechat erwartet und nachhause gebracht.

Es waren zwei aufregende Tage und ich glaube, sie waren trotz der Probleme mit dem Heimflug unvergesslich für alle Teilnehmer. Danke, Werner, fürs Mitreisen und die Unterstützung!



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